Berichte aus der Letterpress-Werkstatt

Letterpress – für die feinen Leute

Billard-Queues und hochwertiges Zubehör wie Pflegemittel und Kreide wollen fein gebrandet und artig verpackt werden. Wer in der Markenkommunikation anstelle der allzu gewöhnlichen, preisevergleichenden Konsumentenklasse die ohnehin verwöhnte, vornehme obere Schicht erreichen will, muss schon mindestens visuell deren Sprache sprechen. Darum wurde in der (an der FH Dortmund exzellent bewerteten) Bachelor-Arbeit von Marco Störmer höchsten Wert auf adäquates Naming, Design und Packaging gelegt. Nach einem konzeptionellen Austausch mit Letterjazz entschied Marco sich für den weniger einfachen Weg und wurde mit Druckergebnissen belohnt, die man gut mit sophisticated beschreiben könnte. Gmund-Papier und Offsetdruck kombinierte er mit Letterpress-Freuden aus dem Hause Letterjazz.

Nachfolgend einige Einzelheiten zur umgesetzten Aufgabe …

Die qualitative Anmutung der Abschlussarbeit sollte über jeden Zweifel erhaben sein, darum kamen die sonst bei Kleinstauflagen üblichen Mittel wie Inkjet- oder Digitaldruck hier nicht in Frage. Die flächigen Bereiche der Layouts sollten im Ergebnis betont matt wirken, um mit Authentizität gegenüber Hochglanzverpackungen zu punkten. Also wurden die verschiedenen Anwendungen des Markendesigns als Sammelform großformatig mittels Offset gedruckt – auf Gmund Colors. Den Offsetdruck erledigte der Druckverlag Kettler par excellence.

Sehr zeitgemäße Technik kam auch ins Spiel, als die variantenreichen Einzelteile statt mit konventionellem Stanzen und Rillen mittels Digital-Cutter ausgeführt wurden (perfekt gemacht von avantgarde, Essen), so dass zumindest gigantische Werkzeugkosten ausblieben.


Bei Letterjazz wurden dann die Prägedruck-Bestandteile passgenau eingedruckt, was durch die handwerkliche Arbeitsweise möglich wurde – mit automatischer Bogenzuführung ist so etwas undenkbar. Die knapp 20 Motive dehnten die nötige Arbeitszeit auf zwei Tage aus, jedoch konnte ein ordentlicher Stapel an Verpackungszuschnitten, Visitenkarten und Hängetiketten fertig gestellt werden.

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Ein Kommentar

  1. Erstellt am 12. Juni 2012 um 21:02 | Permanent-Link

    Spitzen Arbeit!

2 Trackbacks

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