Berichte aus der Letterpress-Werkstatt

FACELIFT

Für die Maßnahmen zur web-typografischen Aufwertung dieses Blogs danke ich dem Webdesigner meines Vertrauens Dirk Hesse.

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Letterpress – für die feinen Leute

Billard-Queues und hochwertiges Zubehör wie Pflegemittel und Kreide wollen fein gebrandet und artig verpackt werden. Wer in der Markenkommunikation anstelle der allzu gewöhnlichen, preisevergleichenden Konsumentenklasse die ohnehin verwöhnte, vornehme obere Schicht erreichen will, muss schon mindestens visuell deren Sprache sprechen. Darum wurde in der (an der FH Dortmund exzellent bewerteten) Bachelor-Arbeit von Marco Störmer höchsten Wert auf adäquates Naming, Design und Packaging gelegt. Nach einem konzeptionellen Austausch mit Letterjazz entschied Marco sich für den weniger einfachen Weg und wurde mit Druckergebnissen belohnt, die man gut mit sophisticated beschreiben könnte. Gmund-Papier und Offsetdruck kombinierte er mit Letterpress-Freuden aus dem Hause Letterjazz.

Nachfolgend einige Einzelheiten zur umgesetzten Aufgabe …

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Voilà: Letterjazz in 82 Sekunden

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Licht und Magie in der Druckwerkstatt

Schon bald wird ein kostbares Destillat in Form von frisch produziertem Bewegtbild-Content unsere Letterpress-Arbeit in warmen Farben veranschaulichen. Natürlich lassen wir selbst die Finger von der Herstellung solcher feinen Filmbonbons, denn es gibt ja Vollprofis – dazu später mehr auf diesem Sender.

Für zweiundachtzig Sekunden Qualitätsbilder wurde an drei Tagen in unserer Essener Feinprägeanstalt Letterjazz und an einer zweiten, sehr beeindruckenden Location gedreht, was aber keineswegs den Gesamtzeitaufwand beschreibt.

Einige Kilowatt an Filmleuchten haben eine Früh-Morgens-Stimmung in die Arbeitsstätte gebracht. Gefilmt wird digital und in Kinoqualität.

Nicht wenige Apparaturen und Koffer muss man schleppen, wenn man gute Bilder produzieren möchte.

Am ersten Drehtag wurde der Jazz-Bestandteil des kleinen Films an einer zweiten Location eingefangen. Ein strenger Drehplan sorgte für die nötige Pünktlichkeit, denn wir hatten den spektakulären Raum mit den zehn Meter hohen Decken für einen halben Tag gemietet.

 

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Ausgezeichnete Kunden

Gelegentlich finden feine Urkunden den Weg in die Buchdruckmaschine. Das kürzlich für die Wiesbadener Designer von New Cat Orange gedruckte Zertifikat erwies sich aber als unerhört liebevoll gemachtes Wertpapier. Um allen Details der feinen Formgebung drucktechnisch gerecht zu werden, war es geboten, das Sujet in drei Bestandteile zu separieren (drei Filme, drei Klischees, drei Durchgänge drucken). Das Finishing erledigte der „Dreischichtbetrieb“: Jeden Bogen des feinen Gmund Cotton linen cream durften wir mit orangenem Gmund-Colors-Karton als Zwischenlage sowie mit einem weiteren Bogen Cotton per Kaschierung für alle Zeiten verbinden (siehe unteres Bild).

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